Ausflüge

Einer der vielen Möglichkeiten Kalabrien zu entdecken ist ein Ausflug zum Monte Poro. Mit seinen beinahe 1000 Metern ist er der höchste, nächstgelegene Berg Kalabriens und zugleich als Naturschutzpark ausgewiesen.
Hier werden Sie, wie so oft in Kalabrien, eine noch unberührte, ursprüngliche Natur vorfinden und weitläufige Panoramaausblicke (vielleicht bei einer Wanderung?) in der herrlichen Natur genießen können.

In”GEO-Saison”, einer Sonderausgabe des Magazins GEO vom März 2000, wurde eine Auswahl von Dörfern getroffen und als die schönsten Italiens gekürt. Uns hat es kaum gewundert, dass zu diesen auch Pizzo gehört.
Denn Eines ist gewiss: die alten, z. T. mittelalterlichen Dörfer um das Capo Vaticano sind von bezaubernder Schönheit und bilden einen wunderbaren Kontrast zu den schroffen Tuffformationen und der gewaltigen Meereslandschaft Kalabriens, genau wie dessen wilde karstige Berge und Ebenen.

Pizzo (ehemals Napitia) wurde als Kolonie der Griechen zu hellenistischen Zeit gegründet und noch heute ist es ein Ort mit prächtigen Palästen, belebten Plätzen, sowie reichen Kirchen. Es liegt an einer Festung gleich über dem Golf von S. Eufemia, in dessen engen Gassen immer wieder das Meer prachtvoll hindurch schimmert. (GEO bezeichnet es als Sonntagsdorf voller Marches und Barone). Über die Grenze Kalabriens hinaus ist es bekannt und berühmt geworden durch den Fang von Thun- und Schwertfischen, ebenso durch seine alte Tradition in der Herstellung von Speiseeis (Tartufo). Von kulturgeschichtlicher Bedeutung dürfte das Castello Murat aus dem XV. Jahrhundert sein, in dem im Jahre 1815 Gioacchino Murat, ein Schwager von Napoleon, wegen Verrat zum Tode verurteilt wurde.

Von großem historischen Interesse ist auch die Provinzhauptstadt Vibo Valentia mit ihrem Castello Normanno-Svevo aus dem XI. Jahrhundert -heute ist hier ein Museum untergebracht- und einer Vielzahl gotischer und byzantinischer Kirchen. Außerdem lädt die Altstadt mit ihrer Fußgängerzone zu Bummel und Shopping ein. Nicht zuletzt finden sich in Vibo aber auch Ausgrabungsstätten von römischen Villen und den Ruinen von Tempelanlagen.

In Reggio Calabria schließlich, ca. 100 Km südlich, wartet nicht nur eine quicklebendige_ süditalienische Metropole mit reichem Kulturschatz, sondern auch das größte Museum Kalabriens mit dem Kulturerbe der vergangenen Jahrtausende auf ihren Besuch.

Als Sprungbrett nach Sizilien_ bildet der Hafen von Villa S. Giovanni (ca. 60 Km entfernt) für Inselhüpfer die sinnvollste Eintrittkarte für Italiens größte Insel. So sind z.B. Taormina mit seinem Tempel und dem Ausblick auf den Ätna nach nur zwei Stunden erreicht. Die zentrale Lage von “Le Ville” ist auch besonders interessant als Ausgangspunkt für Ausflüge zum Archipel der Liparischen Inseln.
Vom Hafen in Tropea verkehren regelmäßig Tragflächenboote zu den Inseln und innerhalb von nur zwei Stunden ist eine Besichtigung des aktivsten Vulkans in Europa, dem Stromboli, gewährleistet. In Verbindung mit einem kurzen Stopp auf der Insel Vulcano mit ihren berühmten Schwefelquellen, den schwefelhaltigen Moorbädern und ihren schwarzen Sandstränden von betörender Schönheit, ergibt sich ein erlebnisreicher Tagesausflug. Aus unserer Sicht ist auch diese Fahrt ein absolutes Muss!

Autos, Mofas oder Roller kann man am Flughafen genau so wie auch in Ricadi mieten.

Informieren Sie sich auch über das Sommer-Programm, in jedem Dorf werden in der Saison zahlreiche Feste und Konzerte veranstaltet.